Dachreinigung per Drohne: Verfahren, Preis und Moosentfernung

Dächer, Dachrinnen, Fassaden und Solarmodule per Drohne reinigen: Verfahren, Preis und Grenzen.

Warum mit der Drohne reinigen

Die Drohne sprüht und bürstet aus der Luft. Kein Gerüst, keine Hubarbeitsbühne, niemand läuft auf dem Dach. Ein Einsatz, der früher mit einem Tag Aufbau begann, dauert wenige Stunden — und die Absturzgefahr entfällt, weil niemand hinaufsteigt.

Was eine Drohne reinigt

  • Dächer: Moosentfernung, anschließend eine hydrophobe Behandlung, die den Neubewuchs verzögert
  • Dachrinnen: Absaugen bis etwa zwölf Meter, ohne Demontage
  • Fassaden und Fenster: reines Wasser mit Druck, oft ganz ohne Reinigungsmittel
  • Solarmodule: Verschmutzung kostet Ertrag und zeigt sich in den Erträgen

Wie ein Einsatz abläuft

  1. Begehung: Zustand der Fläche, Zugang, Wind des Tages, empfindliche Stellen
  2. Schutz der Umgebung: Bepflanzung, Terrasse, Fahrzeuge
  3. Behandlung: Sprühen oder Bürsten in gleichmäßigen Bahnen
  4. Kontrolle: Fotos vorher und nachher, dazu die schwer zugänglichen Bereiche

Was den Preis bestimmt

Fläche, Höhe und Zugang, Grad der Verschmutzung, aufgetragenes Mittel und Anfahrt. Einen bundesweiten Tarif gibt es nicht: zwei gleich große Dächer werden bei unterschiedlicher Neigung und Zustand nicht gleich abgerechnet. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie den Leistungsumfang — hydrophobe Behandlung, Schutz der Umgebung und Dachrinnen sind nicht immer enthalten.

Was die Drohne nicht ersetzt

Sie reinigt, sie repariert nicht. Ein gebrochener Ziegel, eine gelöste Rinne oder ein sanierungsbedürftiger Dachstuhl erfordern weiterhin einen klassischen Einsatz. Anhaltender Wind verschiebt den Termin. Und sehr alte Verschmutzung kann zusätzlich einen Handgang verlangen. Wer anderes verspricht, verspricht zu viel.

Vorschriften und Zertifizierungen

Der Flug über ein Grundstück und in der Nähe von Personen folgt den europäischen Drohnenregeln. Das Ausbringen von Biozidprodukten — eine Moosbehandlung gehört dazu — unterliegt einer eigenen Zertifizierung, in Frankreich dem Certibiocide. Bei Waypoint360 zeigt das Profil eines Anbieters die von ihm angegebenen Zertifikate: das ist der erste Punkt, den man prüft, bevor man ein Dach anvertraut.

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