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Drohnenvorschriften in Österreich

Austro ControlAktualisiert : September 2026

Zuständige Behörde

Austro Control, die österreichische Flugsicherung, ist die Behörde für unbemannte Luftfahrzeuge. Sie betreibt dronespace.at, das zugleich Registrierungsstelle und Zonenkarte ist.

Registrierung

⚠️ Die Registrierung ist KOSTENPFLICHTIG, was in Europa selten ist. Sie kostet für drei Jahre weniger als fünfzig Euro, während Frankreich, die Schweiz oder Polen sie kostenlos anbieten. Wer die Gewohnheit einer kostenlosen Registrierung mitbringt, rechnet nicht mit einer Rechnung.

Drei Fälle machen die Registrierung verpflichtend, und der dritte existiert nicht in jedem Staat:

  • das Gerät wiegt mehr als 250 g;
  • es trägt eine Kamera oder einen Sensor für personenbezogene Daten, auch unter 250 g;
  • es kann beim Aufprall mehr als 80 Joule kinetische Energie übertragen.

Kompetenznachweis des Fernpiloten

Die Unterkategorien A1, A2 und A3 der Kategorie Open gelten, mit den europäischen Schulungen und Prüfungen. Ein in einem anderen Mitgliedstaat erworbener Nachweis gilt hier.

Betriebskategorien

Open, Specific und Certified, nach Verordnung (EU) 2019/947. Höchsthöhe 120 m über Grund, in direkter Sicht.

Geografische Zonen und amtliche Hilfsmittel

dronespace.at führt die Karte der Geozonen. Österreich ergänzt sie laufend rund um kritische Infrastruktur, und 2026 trat ein Beschränkungsgebiet über der Wiener Innenstadt in Kraft.

Nationale Besonderheiten

Die 80 Joule sind kein theoretisches Detail. Die Schwelle zielt auf die beim Aufprall übertragene Energie, nicht auf die Masse: ein leichtes, aber schnelles Gerät kann darunterfallen, ein schwereres und langsameres nicht. Es ist die Art von Kriterium, die man erst nach einer Kontrolle prüft.

Das Land ist von Gebirgsflügen und alpinen Militärgebieten durchzogen, deren Perimeter auf dronespace und sonst nirgends ablesbar sind.