Orthophoto

Orthophoto: das Bild, auf dem man messen kann

Was ein Orthophoto ist, worin es sich von einem Luftbild unterscheidet und wozu es dient.

Ein Orthophoto ist ein Luftbild, das entzerrt wurde: Perspektiv- und Geländeverzerrungen sind entfernt. Das Ergebnis ist ein Bild, auf dem sich Entfernungen messen lassen, wie auf einem Plan.

Aus vielen Fotos zusammengesetzt heißt es Orthomosaik.

Was es von einem Luftbild unterscheidet

Ein gewöhnliches Foto wird von einem Punkt aus aufgenommen. Alles, was nicht senkrecht unter dem Objektiv liegt, erscheint schräg: ein Gebäude neigt sich nach außen, ein Mast legt sich hin, eine am Bildrand gemessene Entfernung ist falsch.

Ein Orthophoto korrigiert das. Jeder Bildpunkt wird in die Senkrechte zurückgeführt, als hätte die Kamera genau darüber gestanden. Der Maßstab wird über das ganze Bild konstant.

⚠️ „Entzerrt“ heißt nicht „georeferenziert“. Ein Orthophoto kann innerlich perfekt messbar und auf der Karte schlecht verortet sein — genau das geschieht ohne Passpunkte.

Wozu es dient

  • ein Projekt, ein Kataster oder ein Netz auf das tatsächliche Gelände überlagern;
  • Flächen und Entfernungen messen, ohne hinzufahren;
  • zwei Zeitpunkte vergleichen — Baufortschritt, Erosion, Haldenveränderung;
  • Schäden oder eine Bauabnahme dokumentieren.

Was Waypoint360 tut, und was nicht

Wir erzeugen keine Orthophotos. Zusammenfügen und Entzerren gehören zu spezialisierter Photogrammetrie-Software.

Wir decken ab: die Flugvorbereitung, die es möglich macht — Zonen, Konformität, Anzeigen — und das Flugbuch, das ihn festhält.

Auf Auftraggeberseite findet das Verzeichnis einen Betreiber, der Vermessung und Kartierung unter seinen Tätigkeiten führt.

Weiterlesen

  • Photogrammetrie — das Verfahren, das es erzeugt.
  • GSD — was über seine Feinheit entscheidet.

Weitere Begriffe

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