Taschen, Rucksäcke und Koffer
Tasche, Rucksack oder Hartschalenkoffer: was das Gewicht des Geräts ändert, und die Regeln für die Flugreise.
Der Bedarf hängt vom Gewicht ab, nicht vom Geschmack
Ein Gerät unter 250 g passt in eine Tasche und lässt sich in einen vorhandenen Rucksack schieben. Ein schwereres Gerät trägt man nicht mehr in der Hand, und seine Tasche gehört zum Budget.
| Art des Geräts | Was passt |
|---|---|
| Unter 250 g, faltbar | Weiche Tasche oder Hülle in einem vorhandenen Rucksack |
| Unter 250 g mit Fernsteuerung und Akkus | Kleine Tasche mit Fächern |
| Über 250 g | Eigener Rucksack, geformte Fächer |
| Vollständige Ausrüstung, mehrere Objektive und Akkus | Hartschalenkoffer |
Hartschalenkoffer: wann er wirklich nötig ist
Ein Koffer dient nicht dem besseren Aufräumen, sondern dazu, einen Stoß aufzunehmen, den eine Tasche weitergeben würde. Drei Situationen rechtfertigen ihn, und nur diese:
- Der Transport im Kofferraum, wo Material rutscht und aufnimmt, was man darauf legt
- Die Lagerung zwischen zwei Ausflügen, weil der geschnittene Schaum das Gimbal hält, ohne dass man daran denken muss
- Das Verleihen des Geräts, weil ein Koffer richtiges Verstauen offensichtlich macht, während eine weiche Tasche jedem seine Methode lässt
⛔ Er löst die Flugreise nicht. Ein Koffer geht in den Frachtraum, und Lithiumakkus dürfen dort nicht hinein. Ein Koffer ist also nie eine vollständige Antwort: Die Akkus müssen ohnehin heraus und in die Kabine.
⚠️ Er kostet Gewicht und Volumen. Bei einem Gerät unter 250 g, das zu Fuß mitgeht, hebt er genau den Vorteil auf, für den man leicht gekauft hat.
Was eine Tasche schützen muss, der Reihe nach
- Das Gimbal, das empfindlichste Teil des Geräts. Ein seitlicher Stoß genügt, um es zu verstellen, und ein verstelltes Gimbal verfälscht die gesamte Stabilisierung
- Die Propeller, die sich verziehen, ohne zu brechen, und danach schief laufen
- Die Akkus, die weder gequetscht werden noch sich an den Kontakten berühren dürfen
- Das Display der Fernsteuerung
Ein geformtes Fach leistet das. Eine weiche Tasche ohne Trenner nicht, welche Polsterung auch immer beworben wird.
Die Flugreise, vorher vorzubereiten
Drohnenakkus sind Lithiumakkus. Es gelten die Regeln des Lufttransports, nicht die der Drohne.
- Nur im Handgepäck. Ein Lithiumakku reist nicht im Frachtraum
- Kontakte geschützt: Originalkappe, Klebeband oder jeder Akku im eigenen Beutel
- Teilladung empfohlen, ein voller Akku ist empfindlicher
- Die Zahl der mitgeführten Akkus ist begrenzt, abhängig von Kapazität und Airline
⚠️ Vor der Abreise bei der Airline nachfragen. Die Schwellen unterscheiden sich, und die Prüfung findet beim Check-in statt, wenn es zu spät ist, sich anders zu behelfen.
Was eine gute Tasche von einer teuren unterscheidet
- Verschiebbare Trenner: Die Ausrüstung ändert sich, die Tasche muss folgen
- Eine Öffnung, die den Inhalt nicht auskippt, wenn man sie auf den Boden stellt
- Ein richtig getragener Rücken, wenn das Gerät zu Fuß mitgeht
- Eine zugängliche Außentasche für Ersatzpropeller und Filter, die man immer zuletzt sucht
Was nicht hilft: vollständige Wasserdichtigkeit, außer am Meer oder im Gebirge, und mehrfache Gurte, die das Öffnen im Moment des Startens verlängern.
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